"Neue Ideen für die Lebenswissenschaften"

 

Workshop // 1. Juni 2018 // Fraunhofer Forum // Berlin
 
Bei dieser Veranstaltung handelte es sich um einen Workshop mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, mit dem Ziel sich über Möglichkeiten zur Stärkung der frühen Phase forschungsbasierter Innovationsprozesse auszutauschen. Es wurden gemeinsam mögliche Handlungsfelder für politische Maßnahmen zur Förderung des FFE in den Lebenswissenschaften entwickelt und diskutiert.

 

Unten finden Sie detaillierte Impressionen und weiterführende Informationen zur Veranstaltung. Für einen schnellen Überblick können Sie auch die Agenda und eine Nachlese zur Veranstaltung herunterladen.


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Agenda
Hier finden Sie die Agenda und Informationen zur entsprechenden Veranstaltung.
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Nachlese
Die Nachlese beinhaltet eine kurze Zusammenfassung des Workshops und Bilder als Impressionen des Tages.
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Inhalte | Stationen

Struktur & Teilnehmer

Die Ausgangsbasis der Veranstaltung war die Vorstellung des aktuellen Projektstands und bisheriger gewonnener Forschungsergebnisse. Die Teilnehmer setzten sich aus Experten im Bereich Innovation, Technologietransfer und Forschungsexpertise in den Lebenswissenschaften zusammen.


Design Thinking in seiner Anwendung


Persona - Denn am Ende kommt es auf die Menschen an

Der erste Bestandteil des Kreativworkshops setzt sich mit der Ideenentwicklung anhand erstellter Persona auseinander. Die Erstellung einer Persona erfolgt nicht anhand einer bestimmten Person, sondern stellt eine abstrakte Darstellung vieler Menschen mit ähnlichen Eigenschaften dar. Die Entwicklung von Personas auf der Grundlage von Forschungsergebnissen kann dabei helfen, sich auf die Findung von Lösungen zu konzentrieren, ohne sich auf Dutzende, Hunderte oder Tausende von Menschen einer Zielgruppe konzentrieren zu müssen. Personas garantieren ein hohes Maß an Verständnis für die zentralen Akteure während des gesamten Designprozesses.

 

Die agile Kreativmethode „Design-Thinking“

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand die Ideensammlung im Mittelpunkt. Es wurden unter Anwendung der 6-3-5-Technik eine Reihe von Ideen generiert und in kleinen Gruppen vertieft.

 

Anhand der 4 Themenfelder: "kreative Räume" | "Zukunft und Markt" | "schneller Anschluss ans Projekt" | "Netzwerke"  sind diese Ideen diskutiert und im Anschluss visualisiert worden.



Die entwickelten Lösungsvorschläge

Vorschlag 1: Begegnungsstätte 

Die Vorschläge bündeln sich in einem physischen Raum, welcher durch virtuelle Räume erweitert wird und sich durch folgende Charakteristika auszeichnet: öffentliche Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge; Offenheit für alle Fachrichtungen und die nichtak-ademische Community; Protokollierung der Ideengewinnung; kreatives Setting und Einbindung zentraler Akteure des Transfers. 

Vorschlag 2: Übersetzer 

Der Vorschlag beinhaltet eine stärkere Erfassung und Diskussion gesellschaftlicher Herausforderungen und Bedarfe – mithilfe geeigneter „Übersetzer“. Dafür können diverse Plattformen genutzt werden, z.B. Talkshows, Messen, digitale Ideenplattformen. Darüber hinaus werden verstärkte Feedbackschleifen zwischen Wissenschaft und Praxis wie auch das Nutzen des „German second mover advantage“ empfohlen.



Vorschlag 3: Gründerzeit

Als Hauptproblem wurde die geringe Risikobereitschaft der Forscher genannt. Hier setzt die Idee einer Grün-derzeit ein: Ähnlich zur Elternzeit soll es Personen aus Forschungseinrichtungen ermöglicht werden, temporär für 1-3 Jahre aus der Einrichtung auszutreten, um einen Gründungsversuch zu wagen. In dieser Zeit sollen bestimmte Meilensteine erreicht und in einem Gründerpass festgehalten werden.

Vorschlag 4: „Money meets Mind“    

Kern der Idee war die Ausrichtung von Veranstaltungen, welche den Austausch von Ideen(gebern) und Geldgebern er-leichtern. Darüber hinaus werden Men-toren-Programme zwischen (pensionierten) Managern sowie die Nutzung lokaler und regionaler Netzwerke (z.B. Business Schools, Unternehmen), Netzwerk-trainings für Wissenschaftler sowie Anzeigen in entsprechenden Magazinen und Zeitschriften empfohlen. 



Impressionen vom Tag